München steckt voller Überraschungen

Das März-Modul in München schweißte die treibhaus-Crew noch enger zusammen – durch ein intensives Präsentationscoaching, genussvolle Sonnenstunden und ein vielseitiges Praxis-Programm.



Am Freitag waren wir zu Gast bei unserer Netzwerk-Agentur planworx. Der spielbegeisterte Treibhaus-Alumni Tristan brachte uns näher, wie man Beruf und Hobby verbinden kann. Denn wir können so einiges von Zocker- und Gamer*innen für die Kreativ-Konzeption lernen! Durch die spielerische Vermittlung von Inhalten bleiben Fakten nicht nur besser hängen, sondern machen auch noch Spaß.

Das Zauberwort? Gamification!

Am Abend lernten wir eine besondere Facette des nächtlichen Münchens kennen: Kunst im öffentlichen Raum. Auf den Spuren von Olafur Eliasson machte uns Pat Kalt durch lebendige Erzählungen klar: Die Reise vom Konzept zur Umsetzung ist komplex. Die 10 Meter große Spiralkugel "Sphere" mag zwar einfach zu konzipieren sein, das acht Tonnen schwere Kunstwerk mitten in der Münchner Innenstadt in die Realität umzusetzen, war nicht ganz so simpel.



Am Samstag stand ein ganztägiger Präsentations-Workshop mit Hans-Dieter Trayer auf dem Programm. Ein intensiver Tag, bei dem wir Treibhäusler*innen tief in uns hineinhorchen und weit aus uns heraus gehen mussten. Das Ziel unseres 81-jährigen Coaches? Eine Präsentation mit spürbarem Subtext halten.

Der Subtext ist das, was nicht direkt gesagt, aber unterschwellig transportiert wird.

Konkret sollte folgender Satz in unseren Präsentationen mitschwingen: „Ich habe eine Überraschung für euch!“ Den Weg zum Subtext kann man sich in etwa so vorstellen: Eine treibhäuslerin spricht mit ihrem imaginären 5-jährigen Ich. Alle stehen im Kreis und bewegen sich laut singend hin und her. Ein treibhäusler steigt brüllend auf den Tisch und wirft ein Glas um. Der Dozent Hans-Dieter klatscht und stampft vor Freude, als der Subtext endlich mit auf der Bühne steht. Klingt verrückt? War es auch. Aber es hat sich gelohnt, denn die Arbeit mit dem Subtext hatte einen enormen Einfluss auf unsere Bühnenpräsenz und Ausstrahlung.

Während wir uns am Samstag mit unseren inneren Kindern auseinandergesetzt haben, ging es am Sonntag um echte Kids. Im Junior Campus der BMW-Welt beantwortete Pia Förchtenicht von unserer Partner-Agentur we are family alles rund um die junge Zielgruppe: Was macht die Generation Z aus? Welche Rolle spielt Social Media im Leben der 10 bis 25-Jährigen? Und wie können und müssen Marken mit diesen jungen Menschen kommunizieren?



Die Theorie wurde durch einen Workshop untermalt. Die komplexen Zusammenhänge der Kreislaufwirtschaft wurden spielerisch erlebbar gemacht. So gab es für jede richtige Antwort PET-Deckel zu gewinnen. Diese Deckel wurden dann geschreddert, geschmolzen und zu neuen Gegenständen geformt. So landete das Plastik nicht im Müll, sondern lebt bei der Treibhaus-Crew als Kreisel, Kämme und Karabiner weiter.



Am Montag waren wir zu Gast im wunderschönen Garten von Rückenwind. Während wir in der Sonne einen „Rückenwind on the rocks“ schlürften, wurden wir mit spannenden Inputs gefüttert. Flo Hiller nahm uns mit auf Zeitreise durch die Geschichte der Event-Branche. Von improvisierten Guerilla-Aktionen, über die ersten hybriden Events bis zu aktuellen Cases – vieles hat sich gewandelt, doch eins bleibt gleich: ohne Emotionen geht nichts! Man muss holistisch denken, Touchpoints mit den Zielgruppen nutzen und – laut Melanie Piorek´s anschliessendem Vortrag rund um 360 Grad Events – für „snackable moments“ sorgen.


Das bisher intensivste, vielseitigste und sonnigste Wochenende … und der ein oder andere „snackable“ Moment war auch dabei.