der  Kreativtest 

dein Weg ins  treibhaus 

Der Jahrgang, der im November 2022 startet, ist bereits ausgebucht.

 

Das Bewerbungsverfahren für 2023 beginnt im Juni. Dabei ist der Kreativtest dein Aufnahmekriterium, um dich für einen der 15 treibhaus Plätze zu qualifizieren.  Wenn du jetzt schon neugierig bist. Schau dir den letzten Test an.

 

Fünf Aufgaben, gestellt von den CDs und CCOs unsere Partner-Agenturen. Fünf Bewertungskriterien, um dein kreatives Potenzial einzuordnen:

05

04

03

02

01 

Du kommst mit max. 1500 Zeichen pro Aufgabe auf den Punkt.

Deine Konzept-Ansätze überzeugen durch Wirksamkeit.

Du denkst ganzheitlich statt in Einzelmaßnahmen.

Deine Ideen und Formulierungen haben ihren eigenen Stil.

Du beweist deinen Mut zum kreativen Denken.

Du kannst deine Aufgaben mit Illustrationen oder Moodboards, mit Mockups oder Storyboards veranschaulichen, um dir Zusatzpunkte zu sichern. Visualisierungen sind gern gesehen, sind aber kein Muss.

Fünf Aufgaben 

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01

 Back to Respect 

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Auf dem Weg zu neuer Wertschätzung und einem neuen Bewusstsein. Der Ton in unserer Gesellschaft ist rauh geworden – das „Ich“ hat das „Wir“ verdrängt. Immer mehr Menschen empfinden das Gegeneinander als Stress. Darum möchte das Bundesministerium für Bildung und Soziales eine Kampagne launchen um den Gemeinschaftssinn zu stärken und in der Gesellschaft ein Klima des Miteinanders zu schaffen. Etwas das uns alle in die Pflicht nimmt, uns wieder mehr untereinander zu kümmern.

 

Deine Aufgabe 

Schaffe eine Kampagne/ Event/ Begegnung/ Initiative für das Bundesministerium (evtl. mit einem frei wählbarem Kooperationspartner). Wo und in welchem Kanälen diese Kampagne beginnt ist dir freigestellt aber schaffe etwas, das im Kleinen startet und im Großen endet.  

 

And don´t forget: have fun!

 

Autor - Jens Miura - Creative Head - DO IT! Düsseldorf

02

 No more plastic 

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Gesunde Meere sind für uns Menschen überlebenswichtig. Sie sind wichtiger CO2-Speicher, regulieren das Klima und sind Lebensraum einer einzigartigen Flora und Fauna. 

 

Jedoch sind unsere Meere in Gefahr, denn schon 2050 könnte der Plastikmüll im Meer mehr wiegen als alle Fischschwärme zusammen. In Europa werden Jahr für Jahr Millionen Tonnen Plastik häufig nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Plastiktüten, Plastikflaschen und Zigarettenkippen gehören zu den häufigsten Fundstücken am Strand. Der meiste Abfall kommt dabei vom Land, achtlos wegegeworfen und über Flüsse und den Wind ins Meer getragen. Geschätzte 380 Tonnen Kunststoff schwemmt allein der Rhein jedes Jahr in die Nordsee. Von hieraus gelangt der Abfall in die Ozeane – jährlich sind das zwölf Millionen Tonnen Plastikmüll weltweit.

 

Die Schweizer NGO „Ocean Care“ setzt sich international zum Schutz der Ozeane ein und plant eine Veranstaltungsreihe zum Thema Plastikkonsum und Verschmutzung der Weltmeere. 

 

Deine Aufgabe: Konzipiere eine Veranstaltungsreihe in Deutschland, die zum Thema Plastikkonsum und Plastikverschmutzung der Meere sensibilisiert. Die Reihe kann / sollte unterschiedliche Formate umfassen und Kanäle einbinden. 

 

Zielgruppe ist einerseits die breite Öffentlichkeit, vor allem Familien mit Kindern und andererseits politisch interessierte, junge Menschen. 

 

Dabei solltest Du folgende Fragen beantworten: Mit welchen Formaten / Medien werden die Zielgruppen angesprochen? Wie werden sie für die Themen sensibilisiert? Durch welche Interaktionsmöglichkeiten werden die ZG aktiv eingebunden?

 

Autorin - Christine Hartwig - Creative Director - facts and fiction - Berlin

03

 Stadt der Ideen 

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Eine Stadt irgendwo in Deutschland (ca. 100.000 Einwohner) will ein Fest der Ideen veranstalten: es zählen BürgerInnen-Nähe und der Blick nach vorn! Motto „Unsere neue Stadt“. Z.B. nachhaltiger, bunter, familienfreundlicher und wirtschaftlich attraktiver soll die Zukunft werden. Wie genau das aussehen und umgesetzt werden könnte - das sollen die BürgerInnen aktiv mitdenken und -entscheiden.

 

Deine Aufgabe: Skizziere ein Stadt-Event der besonderen Art. Für alle, von allen. Abseits von Musikbühnen und Zuckerwatte-Ständen: wie kommen BürgerInnen miteinander ins Gespräch, wie bringt man sie dazu, auf lockere Art ihre Ideen zu teilen? Ob große Pläne und oder kleine Verbesserungen, alles soll im Diskurs erlaubt sein. Und sichtbar für alle werden. Dabei könnten natürlich auch die digitalen Kanäle helfen, vor, während und nach dem Event.

 

Autor - Mark Bernhardt - Executive Creative Director Strategy & Innovation - Uniplan - Köln

04

 Turn something bad into something good 

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Alle sind im ständigen Change-Prozess: Zeig uns Deinen! Stell Dir vor, Du hättest die kommunikative Macht einem teuflischen Unternehmen – nenn es Nestlé, Monsanto oder wie Du magst – einen neuen Purpose zu geben, um endlich den dringend benötigten BIG Change einzuläuten.

 

Deine Aufgabe: Was würdest Du ändern?

1)  Suche Dir ein Unternehmen aus, an dem Dir etwas wirklich nicht passt.

2)  Überlege Dir was Du verändern möchtest: Vielleicht das Angebot? Die Geschäftspraxis? Möchtest Du die Belegschaft umschulen und ab morgen den Regenwald retten? Was auch immer – Du entscheidest.

3)  Und jetzt? – Sell it! Du hast gerade den denkwürdigsten Unternehmenswandel der Geschichte vollzogen. Wie schaffst Du es, dass dir die Öffentlichkeit den Wandel abnimmt? Wie trittst Du glaubwürdig auf? Schaffst Du es, Deine alten Kunden nicht zu verprellen? Wie gewinnst Du neue Kunden? Welches sind die kommunikativen Kanäle, die Du nutzen möchtest? 

 

Autorin - Carolin Beil - Creative Director - Wilkenwerk - Hamburg

 

05

 Nicht existent - aber sowas von real 

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In unserer zukünftigen Realität werden virtuelle Erlebnisse eine zunehmend selbstverständlichere und selbstständige Rolle spielen. Im Metaversum wird es zahlreiche neue Welten und Anwendungen geben, in der konkrete Gegenstände nicht anfassbar, und trotzdem benutzbar werden. In der lebendige Personen aus Fleisch & Blut zu Live-Avataren für Freizeit & Job werden. In dem sich das Internet weiterentwickelt von einem unendlichem Raum für mich & meine Interessen zu einer digitalen Parallelwelt, die mich u.a. sozialer, erlebnisreicher, produktiver, sicherer, spielerischer mit anderen verbindet, ohne dass man darin befindlich technische Medien oder Nutzer-Accounts wechseln muss.

 

Deine Aufgabe: Entwickle eine Idee für einen virtuellen Markenraum, in dem man eigentlich nichts physisch anfassen, riechen, schmecken oder fühlen kann, aber trotzdem ein Erlebnis geboten bekommt, das den Besuch in einem heute noch normalen Showroom oder Flagship-Store um Längen schlägt.

 

Was wäre emotionaler, explorativer, unabhängiger von z.B. Warteschlangen, Gesprächszwang, begrenzt verfügbaren Modellen oder exklusiven Terminvereinbarungen? Damit du deine Ideen zuspitzen kannst, beschreibe bitte anschaulich, wie ein cooler Markenraum Opening-Event mit deinen erdachten überlegenen Nutzer-Vorteilen aussehen könnte - durch Ideen für Motto, visueller Space-Optik und Interaktionsmöglichkeiten.

 

Zur Anregung und Inspiration: dein virtueller Markenraum könnte in Plattformen wie https://www.sandbox.game/en/, https://decentraland.org/, https://www.roblox.com/ oder https://axieinfinity.com/ eingebettet sein und darin Interesse und Aktivierung von Event-Besuchern und neuen Markenfans erzeugen.

 

Autor - Pit Kho - CCO - Jazzunique - Frankfurt