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Die Show muss weitergehen

  • Autorenbild: Thorsten Schmidt
    Thorsten Schmidt
  • 8. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Vorhang auf. Spot an. Herzklopfen steigt.


Als wir uns an Tag 1 im Kreis versammelten, ahnten wir noch nicht, dass die kommenden drei Tage uns vom Zuschauen zum Machen, vom Staunen zum Verstehen und vom Denken zum Fühlen führen würden: eine Reise durch die Landschaften der Kreativkonzeption, bei der jede Station die Grenzen dessen verschob, was wir für möglich hielten.


 



Akt I

Setting the Scene


Den Auftakt machten Concept Creative Rebecca Hutter und CSO Christoph Kirst von insglück, die uns in die Kunst der Show-Konzeption im Spannungsfeld des Corporate Events einweihten. Was wie ein Widerspruch klang, entpuppte sich als kreatives Spielfeld: Wir tauchten ein, bekamen Einblicke hinter die Kulissen und durften schließlich selbst ein Mini-Show-Konzept auf die Beine stellen.





Kaum war der Applaus verklungen, wechselte die Szenerie: Max Zürker, Creative Director facts and fiction, entführte uns in die Welt der politischen Kommunikation. Unsere Mission? Eine Kampagne für den ReparaturBONUS in Berlin. Plötzlich wurde aus kreativer Spielerei strategisches Handwerk und aus einer Idee ein Konzept mit Haltung.

 


Akt II

Staunen lernen


Der zweite Tag begann als Expedition. Bei The Storytelling Company – ehemals flora&faunavisions – empfingen uns Creative Technologist Lukas Corsato und Tommy Nic, Director Marketing, in ihrem Universum aus immersiven Räumen und atemberaubenden Arbeiten.




Wir standen inmitten von Welten, die jemand erdacht, gebaut und zum Leben erweckt hatte, und fragten uns leise: Wie macht man das?

Die Antwort wartete am Nachmittag im Friedrichstadtpalast. treibhaus-Alumnus und Deputy Creative Director Jimmy-Can Taymus öffnete uns die Tür – wobei der Eingang eher einem Tor glich – zu den kreativen Prozessen hinter der Grand Show. Ballett-Direktorin Alexandra Georgieva ließ uns erahnen, welch kräftezehrende, für Außenstehende kaum zu glaubende Leistung hinter jeder scheinbar mühelosen Bewegung der Tänzer*innen steckt. Und Stage Manager Steffen Liebsch führte uns durch sämtliche Winkel des Palasts.


 


Dann wurde es dunkel im Saal. Die Grand Show begann.

Was folgte, lässt sich schwer in Worte fassen: aufgeregtes Geschnatter in der Pause, stümperhaftes Nachahmen sensationeller Bühnenkünste auf dem Foyer-Teppich, leuchtende Augen und:

Das kollektive Gefühl, gerade etwas Außergewöhnliches erlebt zu haben. Unsere Begeisterung war das ehrlichste Applaus-Zeugnis des Abends.



Akt III

Selbst zur Show werden


Tag 3 gehörte ganz der We Transform Future und damit uns selbst. Als treibhaus dürfen wir die Veranstaltung konzeptionell in den Bereichen Bühnenformate, Side-Programm und einem eigenen treibhaus-Slot mitgestalten. Aus Lernenden wurden Machende, aus Inspiration wurde Verantwortung. Und dann, kurz vor dem Fallen des letzten Vorhangs, wurde der Kunde für unsere Abschlussprüfung verkündet.


 



Aber das, liebe Leser*innen, ist eine andere Geschichte. Eine, die erst noch geschrieben werden will. Spot aus. Vorhang zu. Herzklopfen bleibt.





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