Wohin der Nordstern uns führt
- Sofia Shpotiuk

- vor 19 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Transformatives Storytelling, blitzschnelles Foliendesign, knallharte Budgetkalkulationen und das Eintauchen in virtuelle Welten – das siebte treibhaus-Modul in Köln hatte es in sich. Drei Tage vollgepackt mit Praxis-Know-how, echten Cases und einer geballten Ladung Inspiration.

Tag 01
Transformative Storytelling
Den Nordstern fest im Blick
Der Auftakt in Köln gehörte ganz dem strategischen Erzählen. Gemeinsam mit Petra Lammers tauchten wir tief in die Welt des onto[story]telling ein. Die wichtigste Lektion vorab: Bevor wir überhaupt anfangen, eine kreative Geschichte zu spinnen, müssen wir den Kund*innen die richtigen Fragen stellen. Und zwar aufgeteilt in zwei fundamentale Blöcke:
Die persönliche Ebene: Was begeistert dich an deinem Unternehmen? Wo siehst du deine Stärken? Was treibt dich persönlich an und wo soll die Reise hingehen?
Die strukturelle Ebene: Was braucht das Unternehmen strukturell? Was blockiert den Erfolg und wo liegt der Hebel (der „Lock“)? Worauf müssen wir besonders achten?
Erst wenn diese Antworten auf dem Tisch liegen, definieren wir den gemeinsamen Nordstern und entwickeln daraus eine tragfähige Story. Die Theorie wurde sofort auf die Probe gestellt: Unser treibhaus-Team knackte reale Cases aus den Bereichen digitale Transformation, interne Konzeptentwicklung und die Strategie für ein Social City Project. Die Ergebnisse haben wir im Anschluss direkt vor Petra und Sophie gepitcht. Unser Key-Takeaway des Tages:
Wer die ganze Geschichte erzählt, führt am Ende auch die Veränderung an.
Tag 02
Vom Folien-Facelift über das Kosten-Quiz zur Live-Performance
Der zweite Tag startete mit einem inspirierenden Besuch bei unserer Partner-Agentur facts and fiction. Nach einem exklusiven Überblick über das beeindruckende Projekt-Portfolio ging es direkt weiter in den kreativen Maschinenraum: Im Workshop „Folien Facelift“ zeigte uns Dozentin Hanna Linnemann wie man Präsentations-Templates in wenigen Minuten visuell auf Top-Niveau hebt. Wir probierten uns mit Claude Design aus und bauten einen eigenen Folienmaster.
Dieses frisch gewonnene Design-Wissen konnten wir direkt beim nächsten Stopp anwenden – bei insglück. Frederik Nimmesgern und Becky Hutter konfrontierten uns mit realen Pitch-Cases. Die Challenge: Innerhalb von nur 50 Minuten ein starkes Konzept ausarbeiten und es visuell ansprechend aufbereiten.
Direkt im Anschluss folgte die Erdung für jeden kreativen Kopf: Das „Kosten-Quiz“ mit Franzi Theißen. Von Beamer- und Leinwandmieten bis hin zu Gagen für Moderation und Acts – wir mussten schätzen, was einzelne Event-Elemente tatsächlich kosten.
Denn geniale Konzeptioner*innen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre wilden Ideen auch in Budget auf die Straße bringen können.
Den krönenden Abschluss des Tages bildete ein kulturelles Highlight: Die Tanz-Performance Dzudza im Schauspiel Köln. Ein faszinierendes Zusammenspiel aus polyphonen Gesängen, traditionellen Hymnen aus Mosambik und urbanen Rufen. Die Bühne vibrierte vor Energie und bunten Capulana-Stoffen – eine Performance über Resilienz, Gemeinschaft und pure Lebensfreude, die uns als Kreative tief inspiriert hat.
Tag 03
Virtual Reality – Anfassen, Verstehen, Konzipieren
Am dritten Tag drehte sich alles um die Verlängerung von Live-Kommunikation in den digitalen Raum. Mit Christian Steiner erkundeten wir die neuesten VR-Brillen und deren schier unendliche Möglichkeiten. Er zeigte uns praxisnah, wie er VR-Technologie erfolgreich für Kund*innen einsetzt und sogar interaktive Workshops im virtuellen Raum durchführt.
Das Beste daran: Wir durften die Hardware nicht nur theoretisch besprechen, sondern physisch testen und komplett in die virtuellen Welten eintauchen. Zum Abschluss des Moduls schrieben wir ein eigenes Event-Konzept, bei dem ein Produkt mithilfe von XR innovativ und immersiv inszeniert wird.
Fazit
Ein Modul voller Energie
Drei Tage Köln, drei Tage „Learning by Doing“ auf absolutem Top-Niveau. Modul 7 hat einmal mehr bewiesen:
Das treibhaus ist der perfekte Katalysator für junge Kreative.
Weil wir hier nicht nur Theorie büffeln, sondern täglich an echten Cases wachsen. Wir gehen mit rauchenden Köpfen, vollen Notizbüchern und einer riesigen Portion neuer Inspiration zurück in unsere Agenturen. treibhaus inspiriert einfach!


































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